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"Betahlt warrt nich"

 

Komödie von Dario Fo
Niederdeutsch von Cornelia Ehlers

 

Inszenierung: Maria-Elena Hackbarth
Ausstattung: Britta Langanke
Musik: Christian Kuzio
Licht: Ernst Engel
Dramaturgie: Cornelia Ehlers

 

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Antonia: Rita Martens
Maria, Antonias Freundin: Petra Bohlen
Georg, Antonias Mann: Herwig Dust
Jochen, Marias Mann: Jürgen Müller
Polizist, Leichenbestatter,
Georgs Vater, Demonstrant:  Lars Möller
Demonstrant: Tammo Poppinga

  
 

Die Gewinner: Mark Christian Bruns, Mario Forkel, Sven Gerstmann, André Janacek 

 

 

 

Regieassistenz und Abendregie:
Annegret Peters
Ausstattungsassistent: Brix Quellmalz
Inspizienz: Tamma Poppinga
Soufflage: Christa Legner
Assistenz Maske, Garderobe und Requisite:
Kerstin Wührmann, Walter Julius, Hartmut Peters, Klaus Worgall 

  
 

ab 21. Januar 2012 im Kleinen Haus, weitere Vorstellungen siehe unter Termine
Karten unter 0441-2225111 oder www.staatstheater.de 

  
 Fotos: Andreas Etter  weitere Bilder unter: Über die AHB/Galerie
 Pressemeldungen unter Downloads/Presse

             

 

 

Aus Peggy wird jetzt Maria


Petra Bohlen feiert Sonnabend mit August-Hinrichs-Bühne Premiere


Drei Spielzeiten stand sie mit „My name is Peggy“ auf der Bühne. Bis März stehen zehn Vorstellungen von „Betahlt waart nich“ im Programm.

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Bad Zwischenahn - Man mag es kaum glauben, wenn Petra Bohlen sagt: „Ich bin keine Muttersprachlerin.“ Erst über das Theater ist sie ans Plattdeutsche herangeführt worden – heute spielt sie regelmäßig für die August-Hinrichs-Bühne (AHB) und sitzt im Vorstand des Vereins für Niederdeutsches Schauspiel.

Derzeit steht die Bühnenarbeit aber klar im Fokus. Und das aus gutem Grund: Am Sonnabend, 21. Januar, feiert die 42-Jährige um 20 Uhr im Kleinen Haus des Oldenburgischen Staatstheaters Premiere. Bis Ende März folgen neun weitere Vorstellungen. Nachdem die Standesbeamtin zuletzt drei Spielzeiten im Monolog „My name is Peggy“ Erfolge feierte, spielt sie jetzt die Marie in „Betahlt waart nich!“ von Dario Fo (Niederdeutsch von Cornelia Ehlers).

„Als Kind bin ich zum Theater gekommen“, berichtet die Rostruperin von ersten Auftritten mit dem Heimatverein Wechloy auf der Bühne. Als die August-Hinrichs-Bühne dann „Nachwuchs“ suchte, war Petra Bohlen dabei – und ist es geblieben, seit mehr als 20 Jahren. Dabei hat sie nicht nur miterlebt, wie die AHB „immer mehr gewachsen ist“, als Schriftführerin wirkt sie im Vorstand auch an der Entwicklung des Vereins und Besetzung der Stücke mit. „Durch die enge Anbindung ans Staatstheater ist das viel professioneller geworden“, berichtet sie von der Zusammenarbeit mit Profischauspielern, Berufsregisseuren und Werkstätten.

Selber wird die 42-Jährige als Maria eine der Hauptrollen in der Komödie aus den frühen 1970er Jahren spielen, die mit ihren Protesten einer wachsenden Zahl Bedürftiger gegen Steigerungen von Lebenshaltungskosten nichts von ihrer Aktualität verloren hat. Seit Herbst wird regelmäßig geprobt. Und regelmäßig heißt – zumindest in den sechs bis acht Wochen vor der Premiere – jeden Abend. Dabei wird natürlich auch zu Hause geübt – auch wenn das mitunter schon mal leisen Protest hervorrufe, wie sie schmunzelnd erzählt. So wurde die Passage, in der Maria singe, schließlich nur noch mit den Worten quittiert: „Das kennen wir jetzt aber langsam.“ Im Ernst aber habe sie „die volle Unterstützung“ der Familie.

„Die Nervosität steigt mit jedem Tag“, berichtet eine, die in rund einem Dutzend Produktionen mit rund 150 Aufführungen mitgewirkt hat. Dass sie keine plattdeutsche Muttersprachlerin ist, soll Petra Bohlen bei der Premiere dann keiner anmerken. Ihr geht es da wie vielen anderen: „Je mehr ich spreche, desto besser geht es.“

Markus MInden NWZ vom 18.01.2012

 

 

 

 

 

                 

  

     

    


 





         

 
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