„Sie haben noch was vor, sonst wären Sie nicht hier!“


...UN DENN DE HEVEN VULL VON GEIGEN (UA)

von Marc Becker
Niederdeutsch von Annegret Peters

URAUFFÜHRUNG PREMIERE – 15.10.2017 KLEINES HAUS

Sie reisen um die Welt, kaufen Tablets, sind körperlich und geistig fit und haben auch noch eine gehörige Portion Lebenserfahrung im Gepäck. Menschen von über 60 Jahren sind heutzutage alles andere als altmodisch und gebrechlich. Aber kann man auch im hohen Alter eine neue Liebe finden? Sechs Senioren, drei Männer und drei Frauen zwischen 60 und 80 Jahren, haben den Schritt gewagt: Sie begeben sich auf die Suche nach einem neuen Partner – beim Speed Dating einer Kontaktbörse.

Sie hatten schon viele Begegnungen in ihrem Leben. Ob verwitwet, geschieden oder jahrelanger Single, jede und jeder bringt seine ganz eigenen Hoffnungen und Sehnsüchte mit. Doch was sie alle eint ist das Bewusstsein über die eigene Vergänglichkeit, die Sehnsucht nach Nähe und die Bereitschaft sich dafür einem wildfremden Menschen auszuliefern.
Wie mache ich einen guten ersten Eindruck? Bin ich vielleicht zu langweilig? Wie flirtet man eigentlich noch mal und wie geht es nach einem vielversprechenden Gespräch weiter? Vom Flirt-Coaching, kleinen Tanzeinlagen bis hin zum spannungsreichen Speed Dating hat diese Kontaktbörse alles zu bieten, was die Chance auf das passende Herzblatt größer macht. Doch findet hier jede und jeder genau das, was er oder sie sucht?

Der Autor und Regisseur Marc Becker, der bereits zum vierten Mal für das Niederdeutsche Schauspiel engagiert wurde, wird exklusiv für das Ensemble der August-Hinrichs-Bühne ein amüsant-berührendes Stück über die Frühlingsgefühle im hohen Alter schreiben - welches unter seiner Regie auch im stürmischen Herbst kein Publikumsherz kalt lassen wird.

Regie: Marc Becker
Bühne / Kostüm: Sandra Münchow

Vorstellungstermine: 15.10. 18.30 Uhr,  20.10.,  04.11., 29.11., 05.12., 07.12., 15.12.,  28.12.,  30.12. jeweils um 20.00 Uhr
26.11. um 15.00 Uhr

 

aus dem AHB Ensemble wirken mit:

Leonie Grote, Pascal Oetjegerdes, Inge Misegardes-Kroll, Marion Horst, Margrit Backhus, Heinz-Dieter Grein, Gert Prahm, Alf Hauken
Annegret Peters, Heinz Backhus, Christa Legner, Eva Grein, Hartmut Peters, Kristina Trey

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„Verfluch mich noch mal. Der nix kann backen!“


ADAMS APPELN (NDE)

von Anders Thomas Jensen
Niederdeutsch von Arne Christophersen

PREMIERE – 11.02.2018 KLEINES HAUS

 

Der Dorfpfarrer Ivan, der mit bedingungsloser Güte und Zuversicht versucht Straftäter zu resozialisieren, bekommt ein neues Schäfchen. Neben dem Sexualstraftäter Gunnar und dem arabischen Tankstellenräuber Khalid soll sich nun der aggressive Neonazi Adam bei ihm einnisten. Für Ivan kein Problem, denn laut ihm gibt es keine schlechten Menschen auf dieser Welt! Man solle sich auf das Positive konzentrieren, dann führen alle Wege zu Gott! Und auch Adam soll sich, wie jeder andere, ein Ziel setzen! Als dieser sehr sarkastisch vorgibt, dass es sein Ziel ist, einen Apfelkuchen zu backen, nimmt Ivan ihn beim Wort und beauftragt ihn damit, den Apfelbaum bis zur Ernte zu pflegen. Während dieser jedoch von Krähen eingenommen und von Würmern befallen wird, sieht sich Adam stets mehr herausgefordert, Ivans unendlichen Optimismus zu brechen und stößt dabei sowohl auf Schicksalsschläge aus Ivans Vergangenheit als auch auf das Buch Hiob. Stolz konfrontiert er Ivan mit seiner Überzeugung, dass nicht der Teufel ihn prüfe, sondern dass Gott ihn hasse und bestrafe. Doch als er schließlich sein Ziel erreicht und den letzten positiven Gedanken Ivans ausgelöscht hat, geschehen die wahrhaftigen Wunder...

 

Der Spielfilm „Adams Äpfel“ von Anders Thomas Jensen entstand im Jahr 2005 und gewann zahlreiche Filmpreise für das ́Beste Drehbuch ́. Die berührende und zugleich urkomische Geschichte des Dorfpfarrers, der stets an das Gute glaubt, zeigt wie wichtig Lebensmut und Zuversicht auch in ernsthaften Lebenssituationen sind.

Regie der niederdeutschen Erstaufführung führt Hanna Müller, die mit „Adams Appeln“ ihr Debüt am Oldenburgischen Staatstheater gibt.

Regie: Hanna Müller Bühne / Kostüm: Gesine Lenz

Vorstellungstermine: 11.02. und 25.03., um 18.30 Uhr, 16.02., 23.02., 25.02., 01.03., 03.03., 08.03., 17.03., 31.03. jeweils 20.00 Uhr,  25.02. um 15.00 Uhr 

 

aus dem AHB Ensemble wirken mit:

Thorge Cramer, Jakob Dalin, Mario Forkel, Nadine Woinke, Dieterfritz Arning, Herwig Dust, Ziko Ahmed Asfour, Philip Westerhoff, Marvin Janczak, Daniel Schmidt, Vanessa Hase, Klaus Pflug,
Holger Schulz, Nikolas Thomsen
Annemarie Penningroth, Clemens Larisch, Inge Stiewe, Kerstin Wührmann, Christine Koch, Ingrid Müller-Glade

 

Arning Forkel Hase
Dust Schulz
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 „So! Basta! Ich bin ä- fertig mit diese Mann!“

 

OTELLO DRAF NICH PLATZEN

von Ken Ludwig
Niederdeutsch von Hartmut Cyriacks und Peter Nissen

PREMIERE – 01.04.2018 KLEINES HAUS

Hektik und Aufregung herrscht im Opernhaus, denn der weltberühmte Tenor Tito Merelli hat als Gastsänger für Verdis Oper „Otello“ zugesagt. Eine ganze Stadt ist im Lampenfieber wegen des Weltstars, ganz besonders Operndirektor Saunders, seine Tochter Maggie und sein Assistent Max. Und damit auch alles glatt läuft wird der Assistent Max vom Operndirektor beauftragt, ein Auge auf Tito Merelli zu haben. Der temperamentvolle Italiener, der soeben von seiner Frau verlassen wurde, freundet sich jedoch mit dem angehenden Sänger an. Er gibt ihm Gesangsunterricht, schüttet ihm sein Herz aus, übertreibt es sowohl mit Speis und Trank als auch mit den Medikamenten und fällt daraufhin in einen Tiefschlaf. Nach vergeblichen Versuchen, den Weltklasse Tenor zu wecken, findet Max einen Abschiedsbrief, den er für Titos Abschiedsbrief hält, der allerdings von seiner eifersüchtigen Frau Maria stammt. Für Max ist klar: Tito hat Selbstmord begangen! Was nun? Doch die Vorstellung muss unbedingt stattfinden und so überzeugt der Operndirektor Saunders, Max die Rolle zu übernehmen. Kaum ist dieser auf dem Weg zur Bühne, erscheint jedoch ein zweiter Tito, der fest entschlossen ist, seinen Part zu singen...

́Otello darf nicht platzen ́ wurde 1985 am Broadway uraufgeführt und erhielt den Tony- Award als `Bestes Stück`. Im deutschsprachigen Raum wurde die beliebte Boulevard- Komödie bis heute über 110 Mal produziert. Regie der Oldenburger Inszenierung führt Alexander Marusch, der bereits in der Spielzeit 2016/17 mit ́Cash – un egaalweg pladdern de Moneten ́ sein außerordentliches Talent für Boulevard Komödien bewies.

Regie: Alexander Marusch Bühne / Kostüm: Achim Naumann d´Alnoncourt

        Vorstellungstermine: 01.04., 15.04. 29.04. 18.30 Uhr, 11.04., 21.04., 09.05., 11.05., 15.05., 17.05. jeweils 20.00    

 

 

aus dem AHB-Ensemble wirken mit:

Udo Nottelmann, Sven Gerstmann, Gesa Schierenstedt, Alf Hauken, Britta Gurrey, Annika Printz, Maren Groth-Ische
Annemarie Penningroth, Gert Prahm, Christa Legner, Anke de Haan-Köster, Vanessa Hase, Helmut Loewenstein, Björn Müller, Karin Bremermann

Britta Gurrey img 4941 ma.groth ische
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„Der kleine Detektiv ist da, Herr Kommissar.“


EMIL UN DE DETEKTIVE

nach Erich Kästner
für die Bühne bearbeitet von Gero Vierhuff Niederdeutsch von Cornelia Ehlers
Ab 5 Jahren
In niederdeutscher und hochdeutscher Sprache

PREMIERE – 03.12.17 SPIELRAUM

Der zwölfjährige Emil Tischbein darf zum ersten Mal alleine zu seiner Großmutter in die große Stadt, nach Hamburg fahren! Ein richtiges Abenteuer, denn auf der Zugfahrt klaut ihm der Mitreisende Grundeis sein Geld, sodass er sich bei Ankunft dem gemeinen Dieb sofort an die Fersen hängt. Während seine Großmutter und seine Cousine Pony Hütchen am Bahngleis auf ihn warten, lernt Emil Gustav mit der Hupe und seine Jungs kennen, die ihm helfen, dem Gauner das Handwerk zu legen. Auch seine Cousine Pony Hütchen gesellt sich, nachdem sie informiert wurde, sofort dazu. Es beginnt eine aufregende Verfolgungsjagd quer durch die große Stadt, in der sie zu allem Überfluss auch noch eine andere Sprache sprechen!

Emil und die Detektive ist der erfolgreichste und bekannteste Roman von Erich Kästner und entstand 1929. Das Stück wird zweisprachig aufgeführt. Durch den Wechsel von hochdeutschen und niederdeutschen Passagen können die jungen Zuschauer problemlos der Geschichte folgen und nehmen auf diese Weise spielerisch Kontakt zur niederdeutschen Sprache auf. Die Regie des Kinderstücks übernimmt Gero Vierhuff, der bereits in der Spielzeit 2014/15 mit ́Gulliver` überzeugte.

Regie: Gero Vierhuff
Bühne / Kostüm: Marcel Franken

 

Emil 7

v.l. Johannes Nehlsen, Jochen Klüßendorf, Andrea zum Felde.                       
Foto: Stephan Walzl

aus dem AHB Ensemble wirken mit: 
Annegret Peters, Dieter Hähnel

Vorstellungstermine  entnehmen Sie bitte dem Monatsleporello des Staatstheaters oder www.staatstheater.de

 


 

MÄNNERHORT –
EEN PLATZ FÖR KEERLS
von Kristof Magnussen
Niederdeutsch von Arne Christophersen

WIEDERAUFNAHME - EXERZIERHALLE

Endlose Samstage in diversen Geschäften, ewiges Warten vor den Umkleidekabinen und lebensbedrohliche Dämpfe in den Drogerien. Und das alles nur den Frauen zuliebe? Helmut, Eroll, Lars und Martin haben genug! Im alten Heizungskeller des Einkaufszentrums haben sie sich ein Refugium eingerichtet. Hier gibt es alles, was das Männerherz begehrt, wenn es sich unter fadenscheinigen Erklärungen vor dem Bummeln drückt. Die Männer machen eine Wette draus: Wer kann samstags am schnellsten durch das Shoppingcenter ziehen und zuerst im Männerhort sein?

„Männerhort ist ein großer Spaß für Männer und Frauen. Das Stück hält beiden Geschlechtern den Spiegel vor und macht Mut: Frauen und Männer mögen nicht zusammenpassen, aber ein Zusammenleben ist möglich.“ Nordwest Zeitung

Regie: Michael Uhl
Bühne / Kostüm: Beate Hennersdorf

Vorstellungen in der Exerzierhallee am Pferdemarkt:  20.01., 23.01., 24.01., 26.0.  jeweils 20.00 Uhr,  21.01. 18.00 Uhr

 

aus dem AHB Ensemble wirken mit:
Helge Ihnen, Jürgen Müller, Alf Hauken, Markus Weise als Gast
Annegret Peters, Anke Ihnen, Hartmut Peters

 

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